Einmal im Jahr kann man in Waldkirchen ein musikalisches Sommermärchen im Wald erleben – auf seine natürlichste Art und Weise. Es war der Sommer 2018, als ich das erste Mal in diesen (Konzert)-Genuss kam und gemeinsam mit rund 300 anderen Besuchern dieser Premiere beiwohnen durfte. Eine Waldlichtung in der Nähe der idyllisch gelegenen Karolikapelle bot dafür die perfekte Kulisse. Klassische Musik ist für sich schon eine wunderschöne Kunst und auch die Natur für sich gesehen immer ein berührendes Erlebnis. Aber im Falle des Waldkonzertes kann ich wahrlich davon sprechen, dass sich beides zusammen in seiner Wirkung komplementär potenziert hat. Beim Waldkonzert, das ich besucht habe, spielte der Star-Flötist Romano Pucci aus Mailand zusammen mit dem Freyunger Orchester und mit Tatiana Sverko am Flügel. Ja, das Waldkirchner Kulturhaus HNKKJ hat seinem Namen alle Ehre gemacht, keine Mühen gescheut und Musik samt dem hauseigenen Flügel in die Natur gebracht. Wenn ich Ihnen an dieser Stelle sage, dass die Vögel es der Flöte gleichgetan haben und mit eingestimmt haben, dann übertreibe ich nicht. Es war eine Art Symbiose aus Musik und Natur.