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Stand 07.04.2021

Neue Corona-Regeln in Bayern: Das gilt ab Montag den 12. April 2021

Die bislang ab dem 12. April 2021 geplanten weiteren Öffnungsschritte in Landkreisen oder kreisfreien Städten mit einer 7-Tage-Inzidenz von nicht über 100 bzw. 50 in den Bereichen Außengastronomie, Kultur und Sport bleiben weiter bis zum 26. April 2021 ausgesetzt.

Was ändert sich beim Einzelhandel?

Blumenfachgeschäfte, Gartenmärkte, Gärtnereien, Baumschulen, Baumärkte und Buchhandlungen werden künftig wieder wie sonstige Geschäfte des Einzelhandels behandelt. Sie sind damit nur unter den Bedingungen zulässig, die für den übrigen Einzelhandel gelten. Inzidenzunabhängig dürfen nur die in der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung abschließend aufgezählten Geschäfte öffnen.

Für die sonstigen Geschäfte des Einzelhandels gilt Folgendes:

  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 50 wird der Einzelhandel – wie bisher – unter Geltung der allgemeinen Schutz- und Hygienekonzepte (v.a. Mindestabstand, Maskenpflicht, ein Kunde je 10 qm für die ersten 800 qm der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 qm für den 800 qm übersteigenden Teil der Verkaufsfläche) geöffnet.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zwischen 50 und 100 sind nur Terminshopping-Angebote („Click & Meet“ mit vorheriger Terminvereinbarung) mit einem Kunden pro 40m² Verkaufsfläche zusätzlich zu den geltenden Voraussetzungen zulässig.
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt zwischen 100 und 200 sind Terminshopping-Angebote („Click & Meet“) zulässig. Dabei gilt zusätzlich die Vorlage eines aktuellen negativen Tests (max. 48 Stunden alter PCR-Test oder max. 24 Stunden alter Schnelltest).
  • Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 200 in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt bleibt – wie bisher – die Abholung vorbestellter Waren in Ladengeschäften („Click and Collect“) auch ohne Test zulässig.0 und 200 sind sogenannte „Click&Meet“-Angebote erlaubt. Bedingung dafür ist aber ein aktueller negativer Corona-Test.

Quelle: bayern.de

Was gilt ab Montag für den Präsenzunterricht?

Alle bayerischen Schüler, Lehrkräfte und das weitere Schulpersonal müssen sich ab kommendem Montag mindestens zweimal wöchentlich auf Corona testen lassen, um am Präsenzunterricht teilnehmen zu können. Die Tests müssen vor Ort in der Schule durchgeführt werden. „Die Teilnahme am Unterricht kann nur mit einem negativen Testergebnis stattfinden“, betonte Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Kabinettsitzung am Mittwoch.

Laut Kultusminister Michael Piazolo gibt es die Möglichkeit, die Kinder außerhalb der Schule zu testen. Eltern könnten ihre Kinder mit einem negativen Testergebnis in die Schule zu schicken. Dafür seien allerdings keine Selbsttests erlaubt. Man müsse in die Apotheken oder in ein Testzentrum gehen. So wolle man sicherstellen, dass wirklich alle Schülerinnen und Schüler getestet seien.

Wichtig: Ob es überhaupt Präsenzunterricht gibt, hängt weiter am Inzidenzwert vor Ort. Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt unter 50, gibt es für alle Grundschüler Präsenzunterricht und für ältere Schüler Wechselunterricht. Bei einer Inzidenz zwischen 50 und 100 sind alle Schüler im Wechselunterricht. In Regionen, in denen die Inzidenz über 100 liegt, lernen die Schüler zu Hause im Distanzunterricht – mit Ausnahme der Abschlussklassen sowie der Jahrgangsstufe 11 an Gymnasien und Fachoberschulen.

Quelle: br.de